Startwinde

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Wir starten auf unserem Segelfluggelände stets mit Hilfe einer Seilwinde. Die Winde verfügt über zwei Seiltrommeln, auf die jeweils ca. 1200m Kunststoffseil gespult sind. Mit dieser Startart erreichen wir Ausklinkhöhen um die 400m. Hier unsere Winde in der Gesamtansicht, fertig aufgebaut.

 

 

 

 

 

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Die Winde hat 2 Motoren. Einen zum Bewegen der Winde an sich und einen für die Seile, also zum Starten der Flugzeuge (hier zu sehen). Der Seilmotor ist ein Mercedes Benz V8 Diesel mit 12760ccm³ Hubraum, 1667Nm Drehmoment und 256 PS. Da Segelflugzeuge meistens zwischen 330 und 750 kg wiegen, beschleunigt das Flugzeug von 0 auf 100 (Normalgeschwindigkeit beim Start) in ca. 3 bis 4 Sekunden.

 

 

 

 

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Der Windenfahrer hat bei thermisch gutem Wetter oft längere Zeit nichts zu tun, also macht man es sich während der Wartezeit bequem. Windenfahrer sein ist beim Segelfliegen der einsamste Job. Man wird bei uns in der Regel nach 10 Starts abgelöst und kann somit stets die Hoffnung haben noch genug von einem thermikreichen Tag abzubekommen.

 

 

 

 

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Der Instrumentenpilz unserer Winde. Mit dem Schalter ganz unten, werden die Seiltrommeln pneumatisch eingerastet. Oben links ist der Telefonhörer zu sehen, über den die Startkommandos an den Windenfahrer übermittelt werden.

 

 

 

 

 

 

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Das Führerhaus der Winde. Das ehemalige Feuerwehrauto, auf dem die eigentliche Winde für die Flugzeuge befestigt ist, stammt aus dem Baujahr 1968 und ist noch voll Fahrtüchtig.

 

 

 

 

 

 

winde-altWindenbetrieb früher...

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